Hardproof
Unter dem Begriff Hardproof fasst man im Gegensatz zum Softproof die Verfahren zur Simulation beziehungsweise Kontrolle eines Druckergebnisses zusammen, die ein materielles Ergebnis - meist einen Papierausdruck - liefern. Je nach den zu überprüfenden Eigenschaften lassen sich Blaupause (Blue Print), Imposition Proof (Layout-Proof), Color Proof, Raster-Proof und Maschinen-Proof (oft auch Andruck genannt) unterscheiden.
HKS-Farben
HKS ist ein Mischsystem für Druckfarben mit 84 Farbtönen, das die drei Druckfarbenhersteller Horstmann-Steinberg, Kast + Ehinger und H. Schminke & Co. gemeinsam herausgegeben haben. Die Basis bilden neun Grundfarben sowie Schwarz und Weiß. Für Bogenoffset auf gestrichenen und ungestrichenen Papieren, Zeitungsdruck und Endlosdruck stehen jeweils Farbenreihen zur Verfügung.
Hologramm
Ein Hologramm ist ein dreidimensionales, durch Holographie erzeugtes Bild. Es entsteht nicht durch Fokussierung von Licht auf einem Bildwandler (fotografischer Film, optischer Sensor) durch ein Objektiv. Vielmehr wird das Interferenzbild aufgenommen, das durch Interaktion des von dem abzubildenden Objekt reflektierten Lichts mit einem Referenzstrahl der Lichtquelle entsteht. Dieses Verfahren erfordert äußerst kohärentes (im Gleichtakt schwingendes) Licht, wie es ein Laser erzeugt. Zur Wiedergabe ist streng genommen wieder kohärentes Licht erforderlich, dem durch das Hologramm dasselbe Interferenzbild aufgeprägt wird, durch das es erzeugt wurde. Wenn man Zugeständnisse an die Detailgenauigkeit macht, lassen sich Hologramme auch unter normaler Beleuchtung betrachten, wobei direktes Licht zu besseren Ergebnissen führt als indirektes.
Holzstoff
Als aus Holz mechanisch gewonnener Faserstoff ist Holzstoff ein Rohstoff für die Herstellung von Papier, Karton und Pappe. Bei Druckpapieren wirkt sich das Material aufgrund seiner kurzen Fasern günstig auf die Opazität (Lichtundurchlässigkeit) des Papiers aus.
HTML
Die Seitenbeschreibungssprache HTML (Hypertext Markup Language) dient zur Formatierung von Dokumenten für das World Wide Web im Internet. HTML ermöglicht Verknüpfungen zwischen Seiten und auch die Darstellung von multimedialen Daten im gesamten Internet. Mit Hilfe eines Browsers lassen sich HTML-Dokumente mit allen Rechnern mit gängigen Betriebssystemen in gleicher Weise lesen. Als Besonderheit haben solche Seiten keine fest definierte Typografie. Schriftart und -größe stellt der Leser an seinem Bildschirm selbst ein.
HTTP
Abkürzung für "Hypertext Transfer Protocol", im World Wide Web genutztes Protokoll zur Datenanforderung. HTTP basiert auf dem Netzwerk-Protokoll TCP/IP und organisiert die Kommunikation zwischen dem Internet-Server und dem Browser des Anwenders. Dazu baut HTTP bei jeder Datenanforderung durch einen Browser eine neue Verbindung zum Server auf. Bei der Datenanforderung informiert HTTP den Web-Server über die beim Client vorhandene Hard- und Software (Bildschirmdarstellung, Browser, HTTP-Version etc.) und überträgt ein "Antwortformular". Der WWW-Server schickt das Formular ausgefüllt zurück und übermittelt die Datei-Informationen (z.B. Dateigröße, Response-Code, Typ und Erstelldatum der Daten). Dieses etwas umständliche Verfahren erlaubt innerhalb bestimmter Grenzen den Datenaustausch zwischen einander unbekannten Partnern und ermöglicht dadurch das Funktionieren des World Wide Web.